Der voestalpine-Konzern in Zahlen

Kennzahlen des Geschäftsjahres 2007/08

2007/082007/08
(in Mio. EUR) (pro forma) *
Umsatzerlöse10.481,210.481,2
EBITDA1.836,51.968,5
EBITDA-Marge (in %)17,518,8
EBIT1.152,61.503,0
EBIT-Marge (in %)11,014,3
Mitarbeiter (ohne Lehrlinge)41.49041.490

* PPA (Purchase Price Allocation) aus dem Erwerb von Böhler-Uddeholm. Siehe dazu die diesbezüglichen Erläuterungen in den Anhängen und Links auf dieser Seite.


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Tabelle: voestalpine-Konzern in Zahlen. Entwicklung der wichtigsten Kennzahlen von 2003/04 - 2007/08

Weitere Unternehmensdaten auf einen Blick

Eigentümerstruktur

Eigentümerstruktur der voestalpine AG (Stand: Mai 2008, indikativ). Mehr Informationen finden Sie hier im Bereich Investor Relations unserer Website.

Kunden und Märkte

Umsatz nach Branchen (Geschäftsjahr 2007/08; in Prozent des Konzernumsatzes)
Umsatz nach Regionen (Geschäftsjahr 2007/08; in Prozent des Konzernumsatzes)
Umsatz nach Divisionen (Geschäftsjahr 2007/08; in Prozent des Konzernumsatzes)

Umweltaufwendungen

Grafik: Entwicklung der Umweltaufwendungen seit 2001

Die umweltrelevanten Investitionen des voestalpine- Konzerns betrugen im Geschäftsjahr 2007/08 allein in Österreich rund 61 Mio. Euro. Sie erhöhten sich damit gegenüber dem Vorjahr (47 Mio. EUR) um rund ein Drittel, was zum einen auf die erstmals enthaltenen Werte der österreichischen BÖHLER-UDDEHOLM-Standorte zurückzuführen ist, zum anderen aber auch aus Großvorhaben vor allem in den Divisionen Stahl und Bahnsysteme resultiert.


Aus denselben Gründen erreichte der laufende Aufwand für den Betrieb und die Erhaltung der Umweltschutzanlagen allein bei den österreichischen Produktionsgesellschaften der voestalpine-Gruppe mit rund 206 Mio. EUR einen neuerlichen Höchstwert. Er übertraf damit den Vorjahresbetrag um rund 9%.

Forschung und Entwicklung

Grafik: Entwicklung des F&E-Aufwands

Die Aufwendungen des voestalpine-Konzerns für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Geschäftsjahr 2007/08 auf 93 Mio. EUR. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr (66 Mio. EUR) ergibt sich überwiegend aus der Integration der BÖHLER-UDDEHOLM-Gruppe (Division Edelstahl), die vom 1. Juli 2007 bis zum 31. März 2008 einen F&E-Aufwand von rund 21 Mio. EUR auswies. Gleichzeitig spiegelt die deutliche Zunahme aber auch die seit vielen Jahren kontinuierlich steigenden Forschungs- und Entwicklungsmittel der voestalpine-Gruppe wider.

 

Die Forschungsquote (F&E-Ausgaben gemessen am Gesamtumsatz) lag daher im abgelaufenen Geschäftsjahr bei knapp 1 % und blieb damit – trotz des überproportionalen Umsatzanstiegs – ebenso auf dem Vorjahresniveau wie der Anteil der F&E-Aufwendungen an der Wertschöpfung mit 2,2 %. Insgesamt sind konzernweit rund 570 Beschäftigte im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.

Mitarbeiter/Lehrlinge

Zum 31. März 2008 beschäftigte der voestalpine-Konzern weltweit 41.490 Mitarbeiter (ohne Lehrlinge). Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr (24.613) einem Anstieg um 16.877 Personen (oder knapp 69 %), der sich hauptsächlich aus der erstmaligen Konsolidierung der BÖHLER-UDDEHOLM-Gruppe (Division Edelstahl, 15.453 Mitarbeiter) ergibt. Die Zunahme um weitere rund 1.400 Beschäftigte in den übrigen vier Divisionen resultiert aus den gegenüber dem Vorjahr konsolidierten Akquisitionen in den Verarbeitungsdivisionen Profilform und Automotive sowie investitions- und wachstumsbedingten Neueinstellungen in den Divisionen Stahl und Bahnsysteme.

 

Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter außerhalb Österreichs beschäftigt

Nachdem schon im letzten Geschäftsjahr mit Ausnahme der Division Stahl alle bisherigen Divisionen die Mehrheit ihrer Mitarbeiter außerhalb Österreichs beschäftigt hatten, brachte die Integration von BÖHLER-UDDEHOLM einen weiteren Internationalisierungsschub: Mit 21.979 Mitarbeitern – das entspricht einem Anteil von 53 % – sind nun auch auf Konzernebene die Beschäftigten an den außerösterreichischen Konzernstandorten in der Mehrheit. 19.511 bzw. 47 % der Mitarbeiter werden an österreichischen Standorten beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2006/07 betrug das Verhältnis noch 60:40 zugunsten der in Österreich tätigen Mitarbeiter.

 

Weiterer Ausbau der Lehrlingsausbildung an nationalen und internationalen Standorten

Zum Ende des Geschäftsjahres 2007/08 bildete die voestalpine-Gruppe konzernweit 1.411 Lehrlinge aus, davon ein Drittel (460) an internationalen und 951 Jugendliche an österreichischen Standorten. Der größte Teil des Anstiegs um 60 % gegenüber den insgesamt 881 Lehrlingen des Vorjahres ergibt sich zum einen durch die Konsolidierung der Division Edelstahl und zum anderen durch den weiteren Ausbau der Lehrlingsausbildung vor allem an den österreichischen Standorten Linz, Kapfenberg, Krems und Traisen.

Ebenfalls verstärkt wurde in der gesamten voestalpine-Gruppe die Ausbildung von weiblichen Lehrlingen, deren Anzahl sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 162 auf 186 erhöht hat; rund die Hälfte davon werden in technischen Lehrberufen ausgebildet.


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Hier ansehen: Online Geschäftsbericht 2007/08
 
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